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Wasserkraft

Die Bedeutung der Wasserkraft für die Energiebranche


Wasserenergie nimmt im Energiemix der Zukunft eine sehr wichtige Rolle ein. Wasser aus der Natur ist rund um die Uhr verfügbar, verbraucht keine fossilen Ressourcen, verursacht keine klimaschädlichen Gase, Strahlungen, Rückbau- oder Spätfolgekosten.

[BHistorie und aktuelle Situation
Bereits im Mittelalter wurden Wassermühlen in Handwerk und Landwirtschaft, später auch für die wachsende Industrie zur Energiegewinnung bzw. Energienutzung eingesetzt. Insbesondere seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Stromerzeugung mittels Wasserkraft interessant. Heutzutage nutzt ein konventionelles Wasserkraftwerk die Bewegungsenergie des natürlichen Wasserkreislaufs um mit Hilfe einer Turbine über einen Generator Strom zu produzieren. Der Wirkungsgrad in solch einem Kraftwerk beträgt über 90 Prozent. Dabei ist die Energieausbeute von der Wassermenge und der Fallhöhe des Wassers vor den Turbinen abhängig. Um die Idee der Gezeitenkraftwerke oder Wellenkraftwerke voranzutreiben, steht heutzutage außerdem die Meeresenergie im Fokus der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Kraftwerke wie z.B. das Gezeitenkraftwerk in Rance / Frankreich sind bereits in Betrieb und zukünftig ist der Bau weiterer Gezeitenkraftwerke, die völlig unsichtbar auf dem Meeresgrund arbeiten, in Planung. Der französische Stromproduzent Électricité de France (EDF) schätzt, dass man bei Nutzung des vollen Potentials auf diese Weise in Frankreich mindestens drei Atomkraftwerke ersetzen kann.

In Deutschland spielt im Zusammenhang mit witterungsabhängigen Energieformen wie Sonnen- und Windenergie die Energiespeicherung mit Hilfe von Wasserkraftwerken eine zunehmend größere Rolle.
Viele Wasserkraftwerke können nicht nur Strom produzieren, sondern als sog. Speicherkraftwerk auch Strom aus anderen erneuerbaren Energien zwischenspeichern. Man unterscheidet generell zwischen Laufwasserkrafktwerken, Speicherkraftwerken und Pumpspeicherkraftwerken, die sich in Deutschland vornehmlich in den Ländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz verteilen. Aus Sicht der Wasserkraftbranche ist ein Ausbau in Höhe von etwa 2.000 Megawatt (MW) denkbar, wobei die geografischen Möglichkeiten zur Speicherung der Energie nahezu erschöpft sind. Zurzeit gibt es cs. 7.600 Anlagen. Davon decken 400 Anlagen den Hauptstrombedarf jenseits von 1 MW.

Die Art der Förderung ist in Deutschland über das Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt, das auch für andere Länder eine Vorbildfunktion besitzt. Bis 2010 hatte die Wasserkraft einen Anteil am globalen Stromverbrauch in Höhe von 17 Prozent. Nicht weniger als 970.000 MW installierter Leistung und 3.400 Terawattstunden (TW) Strom bis Ende 2011 unterstreichen die internationale Akzeptanz in Bezug auf Verfügbarkeit, Versorgungssicherheit, Energiespeicherung sowie Netzstabilität. Gefragt ist Know-how aus Deutschland, das in etwa der Hälfte aller weltweit installierten Wasserkraftanlagen eingeflossen ist. Mit einem sensiblen Blick auf den Landschafts- und Gewässerschutz wird über die Modernisierung und Reaktivierung still gelegter Anlagen nachgedacht. Die Ukraine, Brasilien und Indien planen größere Anlagen, Norwegen ist bereits zu 99 % mit Wasserkraft versorgt und in China entsteht der weltweit größte "Drei-Schluchten-Staudamm". Sieht man zusätzlich den Energiebedarf in den Schwellenländern, so leistet diese Energieform auf der ganzen Welt einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Lebensgrundlagen und zum klimafreundlichen Gelingen der Energiewende.

Bildquelle: Raphael Reischuk  / pixelio.de



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